Gartenhaus oder Pavillon

Gartenhäuser sind in der Regel langweilige, gestalterisch wenig ansprechende Holzbauten, die allerdings einen entscheidenden Vorteil haben: sie sind ungeheuer praktisch und vielseitig einsetzbar als Stauraum für Fahrräder, Gartengerät und vielerlei mehr. Meist kommt ein niedriger Preis als weiteres Verkaufsargument gelegen. Manch baulich umgesetztes Sonderangebot sieht dann auch so aus wie befürchtet: billig.

Die zweite Sorte von Gartenhäusern sind mehr „optische Schmuckstücke“. In der Regel 6- oder 8-eckig im Grundriss, gestalterisch ansprechend und aufwendiger in der Bauart. Diese Attraktivität hat jedoch ihren Preis, der für den kompletten Gartenpavillon inklusive Gründung und Aufbau leicht die Schwelle zu 5-stelligen Beträgen übersteigt.

Dieses Beispiel zeigt, dass ein solches Gebäude auch im Selbstbau ein Schmuckstück werden kann. Voraussetzung ist ein guter Entwurf und etwas handwerkliches Geschick. Als Erstlingswerk eines unerfahrenen Heimwerkers ist der Bau eines Pavillons allerdings ungeeignet.

Ganz wesentlich für die gestalterische Wirkung eines Pavillons ist die Wahl der richtigen Dachneigung. Viele der am Markt befindlichen Bausätze und Komplettbauten weisen eine relativ flache Dachneigung auf. In diesem Fall wurde eine Dachneigung von 38° gewählt. Das Dach erhält so ausreichend Volumen und „optisches Gewicht“, um die Gesamtproportionen des Pavillons positiv zu vervollkommnen.

 

 

Stand: 12.04.2004

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