Gartenhaus oder Pavillon
Gartenhäuser sind in der Regel
langweilige, gestalterisch wenig ansprechende Holzbauten, die allerdings
einen entscheidenden Vorteil haben: sie sind ungeheuer praktisch und
vielseitig einsetzbar als Stauraum für Fahrräder, Gartengerät und
vielerlei mehr. Meist kommt ein niedriger Preis als weiteres
Verkaufsargument gelegen. Manch baulich umgesetztes Sonderangebot sieht
dann auch so aus wie befürchtet: billig.
Die zweite Sorte von Gartenhäusern
sind mehr „optische Schmuckstücke“. In der Regel 6- oder 8-eckig im
Grundriss, gestalterisch ansprechend und aufwendiger in der Bauart.
Diese Attraktivität hat jedoch ihren Preis, der für den kompletten
Gartenpavillon inklusive Gründung und Aufbau leicht die Schwelle zu
5-stelligen Beträgen übersteigt.
Dieses Beispiel zeigt,
dass ein
solches Gebäude auch im Selbstbau ein Schmuckstück werden kann.
Voraussetzung ist ein guter Entwurf und etwas handwerkliches Geschick.
Als Erstlingswerk eines unerfahrenen Heimwerkers ist der Bau eines Pavillons allerdings ungeeignet.
Ganz wesentlich für die
gestalterische Wirkung eines Pavillons ist die Wahl der richtigen
Dachneigung. Viele der am Markt befindlichen Bausätze und
Komplettbauten weisen eine relativ flache Dachneigung auf. In diesem
Fall wurde eine Dachneigung von 38° gewählt. Das Dach erhält so
ausreichend Volumen und „optisches Gewicht“, um die
Gesamtproportionen des Pavillons positiv zu vervollkommnen.